Die Frau in Klimts Kunst

Das Thema der Frau steht im Mittelpunkt von Klimts künstlerischer Forschung: Die unwiderstehliche Anziehungskraft auf das weibliche Universum kommt in ihren Gemälden voll zum Ausdruck, in denen eine fast autarke Realität erscheint, ein Gynäkium, von dem die männliche Präsenz ausgeschlossen ist.

 

Klimt hatte nur eine große Leidenschaft, die sein Leben und seine Werke kennzeichnete: das weibliche Universum. Er erkannte 14 Kinder von verschiedenen Liebhabern und es gab viele Frauen, die er traf und porträtierte. Die Frau ist daher eine große Besessenheit der Wiener Künstlerin. Frau, aber noch mehr Eros als allumfassende, erzeugende und destruktive Erfahrung: Diese Themen stehen auf fast ihrer gesamten Flugbahn im Zentrum der klimtianischen Kunst. Die Frau repräsentiert ein mysteriöses und verstörendes Universum; Dank der Frauen kennt der Mann die Welt, nähert sich der Realität, geht durch die Mäander des Unbewussten und trifft auf die dunklen Mächte, die den Eros bewohnen. In vielen Fällen greift Klimt auf den Mythos zurück und identifiziert das Geheimnis der Frau, die alle erotischen Kräfte besitzt, immer noch mit Figuren aus der klassischen epischen und biblischen Geschichte wie Pallas Athena oder Judith. Eros ist in den Gemälden des österreichischen Künstlers in Form einer Energie aktiv, die den Exekutivprozess bis zur endgültigen Form investiert und dominiert und die Technik und die Wahl der Farben konditioniert. Erotische Zeichnungen sind in diesem Sinne beispielhaft, insbesondere jene der letzten Phase, in der der Maler seine Modelle ohne akademische Verpflichtungen, mit Freiheit und Geläufigkeit in einer sofortigen Umsetzung ihrer Eindrücke und Emotionen darstellt. Dies sind keine Skizzen und Vorstudien, sondern autonome Arbeiten. Mit wenigen Handgriffen stoppt Klimt Ausdrücke und Einstellungen, schafft es, die Energie des weiblichen Körpers in Momente der Ruhe und Sinnlichkeit, in Zustände der Aufregung oder Zufriedenheit umzuwandeln. In vielerlei Hinsicht erinnert Klimts künstlerisches und psychologisches Interesse am weiblichen Universum daran, was Picasso in den gleichen Jahren mehr oder weniger beschäftigte, Autorin ebenso revolutionärer Werke, in denen die Frau ein apotropes Totem und der Motor der Entdeckung der Welt ist. empfindlich. Die Frau daher als Leitfaden der Natur und Initiatorin in die Realität des Kosmos. Und dies wird bis zu seinen letzten Gemälden wie Die Jungfrau und die Braut bleiben, ein Gemälde, das nach seinem Tod im Jahr 1918 noch im Atelier des Künstlers fertiggestellt werden musste.

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